17. Januar 2017

[Kurzrezension] Dein Leuchten von Jay Asher


·         Broschiert: 320 Seiten
·         Verlag: cbt
·         Buchseite des Verlags: Hier klicken!!!
·         ISBN-10: 3570164799
·         ISBN-13: 978-3570164792
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren 

Klappentext:
Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …

Zum Inhalt:
…will ich gar nicht viel schreiben, denn sonst nehme ich euch die Spannung…

Meine Meinung:
Die Weihnachtszeit liegt schon einen Monat zurück und ich hole die Weihnachtsgeschichten aus dem Regal. ;-)
Durch den angenehmen, leichten und flüssigen Schreibstil lässt sich dieser Roman, der ohne große Dramatik von der ersten großen Liebe zweier Jugendlicher erzählt, recht schnell lesen. Auch wenn diese Geschichte im schneelosen Kalifornien spielt, mangelt es absolut nicht an weihnachtlicher Stimmung. "Dein Leuchten" wird aus der Sicht der fünfzehnjährigen Sierra erzählt, die mir durch ihre ehrliche, unkomplizierte und liebevolle Art sehr schnell ans Herz gewachsen ist. Aber auch Caleb ist ein sehr sympathischer Protagonist. An der einen oder anderen Stelle hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn von dem Gedanken abgebracht, dass er am Zerbrechen der Familie schuld ist. Für den Vorfall mit seiner Schwester trägt er sicherlich einen großen Teil der Schuld, aber doch nicht daran, dass die Familie zerbrochen ist. Die Familie war schon zerbrochen, als sich seine Eltern trennten und dann nahm das Drama seinen Lauf. Wieder ein Paradebeispiel, dafür dass meistens die Kinder die Leidtragenden bei einer Scheidung sind. Das klingt nun sehr dramatisch, aber die große Dramatik bleibt bei diesem Roman aus. Es ist einfach „nur“ eine süße und warmherzige, aber nicht langweilige Geschichte, in denen die Themen Vorurteile, Vergebung, Vertrauen, Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und natürlich Liebe nicht zu kurz kommen. Genau das Richtige, wenn man es sich am Wochenende mit einfacher Lesekost gemütlich machen möchte. Leicht vorhersehbar, endete dieser Roman auch wie erahnt, was mich am Ende aber absolut nicht negativ gestimmt hat.

Mein Fazit:

Eine süße Liebesgeschichte, die einem das Herz erwärmt und in weihnachtliche Stimmung versetzt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 

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